Unsere Forschung

Unsere Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln gemeinsam neue Strategien zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Viele Projekte überschreiten die Grenzen von klassischen Fachdisziplinen. Hier einige ausgewählte Themen:

Gesundheit für Mensch, Tier und Umwelt

Die InfectControl-Forschenden betrachten Infektionskrankheiten konsequent nach dem One-Health-Ansatz. Sie erkennen an, dass die Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und ihrer gemeinsamen Umwelt unmittelbar zusammenhängt. Aus diesem Grund widmen sich die InfectControl-Projekte vier verschiedenen Sektoren. In nahezu allen Vorhaben arbeiten unterschiedliche Fachdisziplinen gemeinsam an Fragestellungen, die meist mehrere Sektoren betreffen.

Landwirtschaft und Veterinärmedizin Gerade Veterinärmedizin und Landwirtschaft sind immer wieder betroffen von Infektionen, die zwischen Tier und Mensch übertragbar sind.
Mobilität, Klima und Infrastruktur Infrastrukturelle bzw. architektonische Voraussetzungen, die zunehmende globale Mobilität sowie die Klimaveränderungen verschärfen die Infektionsproblematik zusätzlich.
Medizinische Forschung und Versorgung Wir arbeiten an neuen, dringend benötigten, antiinfektiven Medikamenten, Hygienemaßnahmen, Impfstrategien und Diagnostikmethoden.
Öffentlichkeit und Patienten InfectControl-Mitglieder entwickeln wichtige Aufklärungskampagnen, die genau auf die Informationsdefizite der Öffentlichkeit bezüglich Infektionskrankheiten abzielen.

Aktuelles

Neue Forschungsprojekte, interdisziplinäre und ungewöhnliche Herangehensweisen, aktuelle Ergebnisse zum Thema Infektionskontrolle: Wir berichten über Neuigkeiten aus dem Forschungsverbund InfectControl.

INFECTCONTROL vor Ort

Die stark interdisziplinäre Ausrichtung des Forschungsverbunds verlangt einen stetigen Austausch von Erkenntnissen und Ergebnissen untereinander. Auch der direkte Kontakt mit Politik und Öffentlichkeit ist entscheidend, um ganzheitliche Strategien im Umgang mit Infektionskrankheiten umzusetzen.

Wissen

Nicht erst seit Corona ist Wissen über Infektionserkrankungen für alle wichtig: Was sind Zoonosen und warum sind sie eine große Bedrohung für uns? Wie können wir Antibiotikarückstände aus dem Abwasser entfernen? Oder was können wir alle tun, um die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen zu verringern? Um diese und viele weitere Themen geht es im Bereich "Wissen".

Aktuelle Standorte des Konsortiums

InfectControl ist ein großes Netzwerk verschiedener Standorte in ganz Deutschland. Hervorzuheben sind die Innovationsstandorte: Greifswald, Berlin, Braunschweig, Jena und Würzburg.

Mit einem Klick auf den jeweiligen Punkt erfahren Sie mehr über die ansässigen Einrichtungen, die Mitglied im Konsortium sind. Bei den Innovationsstandorten sind zusätzlich die Forschungsschwerpunkte aufgelistet.

Jena

Am Standort Jena koordiniert die Geschäftsstelle am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – den Forschungsverbund. Darüber hinaus sind die Friedrich-Schiller-Universität und das Universitätsklinikum Jena wissenschaftliche Schlüsselpartner am Standort. Jena steht für wissenschaftliche Exzellenz und einen hohen Translationsanspruch.

Berlin

Mit der Charité Universitätsmedizin, dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, der FU Berlin und dem Robert Koch-Institut sind gleich vier zentrale wissenschaftliche Einrichtungen von InfectControl am Standort Berlin angesiedelt. Die starke Fokussierung auf die Prävention stellt das Alleinstellungsmerkmal des Berliner Standorts dar.

Kiel
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Greifswald

Wissenschaftler*innen der Universität Greifswald, der Universitätsmedizin Greifswald, des Instituts für Marine Biotechnologie e.V. und des Friedrich-Loeffler-Instituts arbeiten gemeinsam im Forschungsverbund InfectControl. Schwerpunkt der Arbeiten diesem Standort ist die Anwendung von modernen (Meta)-OMICS-Technologien.

Hannover
  • Vakzine Projekt Management GmbH
Braunschweig

Durch die Einbindung der TU Braunschweig mit dem Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen steht der Standort Braunschweig im Konsortium vor allem für die Infektionsprävention mittels infrastruktureller und baulicher Ansätze. Weiterhin arbeiten Wissenschaftler*innen am Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung an Immun- und Wirkstoffforschung.

Potsdam
  • Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
  • AnalytiCon Discovery GmbH
  • ILBC GmbH
  • RIPAC-LABOR GmbH
Henningsdorf
  • Adrenomed AG
  • sphingotec GmbH
Heidesee
  • Seramun Diagnostica GmbH
Dresden
  • Biotype Diagnostics GmbH
Leipzig
  • Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie
  • Universität Leipzig
Halle
  • Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Biosolutions
Dessau
  • CEVA Animal Healt
  • Ceva Innovation Center GmbH
Gera
  • HAPILA GmbH
Weimar
  • Senova Gesellschaft für Biowissenschaft und Technik mbH
Erfurt
  • Universität Erfurt
Ilmenau
  • SIOS Meßtechnik GmbH
Bad Langensalza
  • Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie GmbH (fzmb)
Würzburg

In Würzburg liegt mit der Universität Würzburg und dem Universitätsklinikum ein besonderer Schwerpunkt in der Entwicklung neuer Verfahren zur schnellen Erkennung von Resistenzen sowie in der Entwicklung innovativer immunmodulatorischer Therapien zur Bekämpfung von Pilzinfektionen.

Münster
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Bonn
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Universitätsklinikum Bonn
  • Mukoviszidose Institut gGmbH
Bergisch Gladbach
  • Miltenyi Biotec GmbH
Wardenburg
  • Nordwest-Box GmbH & Co KG - NoWeBo -
Göttingen
  • Georg-August-Universität Göttingen
Frankfurt/Main
  • Airport Service Gesellschaft mbH
Mettlach
  • Villeroy & Boch AG
Remptendorf
  • Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG
München
  • Klinikum der Universität München / LMU Klinikum