Neuer Tuberkulose-Wirkstoff geht in die klinische Erprobung

Wissenschaftler zweier Forschungsverbünde und Unternehmen schließen sich hierfür zusammen

Das erste in Deutschland entwickelte Antibiotikum gegen Tuberkulose wird jetzt klinisch erprobt. Die neu entwickelte Prüfsubstanz mit der Bezeichnung BTZ043 wirkt auch gegen multiresistente Erreger, die eine Behandlung weltweit zunehmend erschweren. Das Projekt wird von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – (Leibniz-HKI) in Jena und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München geleitet. Das Konsortium InfectControl 2020 und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) unterstützen einen Großteil der Studien.

Der Chemiker, Dr. Florian Kloß, leitet die Transfergruppe Antiinfektiva.

Ein Strukturmodell des Tuberkulose-Wirkstoffs BTZ043
Quelle: Florian Kloß/HKI

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