Rodent-associated pathogen chip-detection Vor-Ort-Plattform für den schnellen dna-basierten Nachweis von Zoonoseerregern bei Mensch und Tier

Die Anzahl der detektierten Pathogene in Nagetieren ist in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Diese Erreger umfassen auch zoonotische Pathogene (Bakterien, Viren und Parasiten), die von Nagetieren auf Menschen übertragen werden und in Menschen lebensbedrohliche Krankheiten auslösen können. Weiterhin werden zoonotische Pathogene auf Menschen durch Vektoren, wie zum Beispiel Zecken, übertragen.

Einige dieser zoonotischen Pathogene verursachen ähnliche oder unspezifische Symptome, benötigen aber verschiedene Therapien. Daher ist eine schnelle Identifikation der Krankheitserreger mit Hilfe von molekularen Methoden dringend nötig. Für die gleichzeitige Detektion von multiplen Erregern und deren differenzierte Diagnose wurden Polymerasekettenreaktion-Methoden, Hochdurchsatz-Sequenzierungs-Technologien und Fluoreszenzfarbstoff-basierte Microarray Plattformen entwickelt.

Das Ziel des Verbundvorhabens RAPiD ist die Entwicklung eines innovativen bed-side/pen-side-Diagnose-Systems (Schnelldiagnose) für die gleichzeitige molekulare Detektion selektierter Nagetier-assoziierter Pathogene. Für diesen Zweck wird eine neue Nanopartikel-basierte Methode entwickelt, welche keinen Fluoreszenzfarbstoff-basierten Schritt benötigt. Diese Diagnoseplattform wird langfristig eine verständliche und zeitsparende bed-side und pen-side Diagnose für zoonotische Infektionen bei Menschen und Tieren bieten.

Beteiligte Partner

  • Friedrich-Loeffler-Institut (Koordinator)
  • BioSolutions Halle GmbH
  • SIOS Meßtechnik GmbH
  • microfluidic ChipShop GmbH